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„Russlanddeutsche: viele Kulturen – ein Herz“
Ein Projekt in Hannover-Mittelfeld von Juli 2011 – März 2012
Im Stadtteil Mittelfeld und im Stadtbezirk Döhren-Wülfel haben viele Aussiedler- und Spät-aussiedlerfamilien, die aus verschiedenen Republiken der ehemaligen Sowjetunion kamen, eine neue Heimat gefunden. Als Reaktion auf den Angriff der Deutschen Wehrmacht gegen die Sowjetunion 1941 wurde vor 70 Jahren am 28. August 1941 gemäß eines Erlasses des Obersten Sowjet mit der „Umsiedlung der Deutschen, die in den Wolga-Rayons leben“ begonnen. Diese Aktion betraf ca. 400.000 Menschen und wurde innerhalb von 14 Tagen durchgeführt.
SchMitt e. V. und die „Landsmannschaft der Deutschen aus Russland Hannover e. V.“ möchten mit diesem Projekt den schwierigen Weg der Russlanddeutschen von der Wolga in den Norden und Osten der Sowjetunion und dann zurück nach Deutschland nachvollziehbar machen. Das Projekt will über die geschichtlichen und sozialen Hintergründe aufklären und für das gegenseitige Verständnis zwischen Russlanddeutschen und Menschen anderer Nationalitäten werben. Es soll helfen, bestehende Barrieren abzubauen und so zu einer stärkeren Identifikation der Russlanddeutschen mit ihrer neuen Umgebung beitragen.
Integrationslotsen und Integrationslotsinnen für Mittelfeld
Der Treffpunkt der Kulturen (TdK) und die Ländliche Erwachsenenbildung (LEB) starten im März 2012 ein neues Projekt. Junge Männer und Frauen aus Mittelfeld haben hier die Möglichkeit, an einer Qualifizierung zum Integgrationslotsen oder zu einer Integrationslotsin teilzunehmen.
Aktuelle Veranstaltungstipps finden Sie hier.
SchMitt e.V. wurde im Jahr 2001 gegründet, um einen Beitrag zur Sicherung einer nachhaltigen Stadtteilentwicklung in Mittelfeld zu leisten.
Infos über die Stadtbezirke Hannovers